News und Aktuelles

Aktuelle Informationen rund um die Pflege, Pflegeversicherung und Vorsorge

Abrutschen in die Sozialhilfe trotz Pflegeversicherung

Ungefähr 30 Prozent der Pflegebedürftigen in Pflegeheimen sind zusätzlichlich oder auch vollständig von Sozialhilfe abhängig.

Diese Information gab Bernd Tews, Geschäftsführer des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste in Nürnberg bekannt.

Auch 20 Jahre nachdem die gesetzliche Pflegeversicherung eingeführt wurde, sind viele Bundesbürger vom Abrutschen in die Sozialhilfe im Pflegefall bedroht.

25.3.2015

Handelsblatt: "Pflege ist immer noch ein Armutsrisiko"

Im Artikel Ein Meilenstein von Traumtänzern wird zum aktuellen Jubiläum der gesetzlichen Pflegeversicherung ihre tatsächliche Leistungsfähigkeit erneut hinterfragt.

Fazit: Von einer vollkommenden, umfassenden Absicherung einer möglichen Pflegebedürftigkeit und Abfangen der finanziellen Risiken ist die gesetzliche Pflegeversicherung noch weit entfernt.

Den Online-Artikel im Handelsblatt finden Sie hier:

www.handelsblatt.com/politik/deutschland/20-jahre-pflegeversicherung-ein-meilenstein-von-traumtaenzern/9785050.html

03.03.2015

20 Jahre gesetzliche Pflegeversicherung

Bereits 1986 forderten die Krankenkassen eine Absicherung des individuellen Pflegerisikos. Dieses sollte allerdings aus Steuergeldern finanziert werden, nicht aus eigenen Beiträgen.

Am 20.4.1994 beschloss der deutsche Bundestag dann die beitragsfinanzierte Pflegeversicherung, welche zum 1. 1. 1995 in Kraft trat.

Die seinerzeit festgelegten Leistungen blieben lange Zeit unverändert, erst in den vergangen Jahren wurden die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung in einigen 

Bereichen erhöht, bzw. angepasst.

Auch die Bereiche in denen die gesetzliche Pflegeversicherung eintritt wurden erweitert. So wurde das seinerzeit noch nicht im Gespräch gewesene Thema Demenz eingegliedert, und bildet nun einen separaten Zusatzbaustein zu den bestehenden Pflegestufen.

Durch das neue Pflegestärkungsgesetz von 2015 wurden die Leistungen noch einmal erweitert, bzw. aufgestockt.

Zum 20 Jährigen Jubiläum wurde die gesetzliche Pflegeversicherung von weiten Teilen der Fernseh- und Presselandschaft erneut hinterfragt und bewertet. Gerade an teilweise sehr eindrucksvollen Fernsehbeiträgen über die tägliche Praxis in der Pflege und ihrer Finanzierung machen viele Redaktionen von TV und Presse deutlich, dass es nach wie vor nicht möglich ist alle Bedürfnisse und Notwendigkeiten allein durch die gestzliche Pflegeversicherung abzudecken.

Eine zusätzliche Absicherung durch eine private Pflegezusatzversicherung oder einer Pflegetagegeldversicherung ist nach wie vor empfehlenswert.

23.02.2015

Gröhe: Pflegereform soll niemanden schlechter stellen

Das sagte der Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung". "Wer heute bereits Leistungen erhält, wird automatisch in die neuen Pflegegrade überführt und erhält weiterhin mindestens die gewohnten Leistungen."

Spätestens 2017 sollen die neuen Pflegegrade eingeführt werden. Erstmals sollen laut Gröhe auch in der Pflegestufe 0 pflegende Angehörige Anspruch auf Kurzzeit- und Verhinderungspflege, Tages- und Nachtpflege bekommen.

Foto-Copyright: Bundesregierung / Henning Schacht

 

01.02.2015

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