Pflegekostenversicherung

Die Pflegekostenversicherung ist eine der ältesten Formen der zusätzlichen privaten Vorsorge für den Pflegefall.

Bei dieser Art der privaten Pflegeversicherung sichert man sich gegen Restkosten ab, welche nicht von der gesetzlichen Pflegeversicherung übernommen werden. Grundsätzliches Problem ist jedoch der Nachweis und die Anerkenntnis der Kosten.

Den Nachweis muss man - als Pflegebedürftiger - in Form von Belegen erbringen. Das ist im einfachsten Fall eine Rechnung des Pflegeheims. Bei einer häuslichen Pflege fallen jedoch unterschiedliche Kosten an, wie z.Bsp. Fahrtkosten der pflegenden Schwiegertochter, oder eine Taxifahrt zum Einkaufen, Rechnungen für Hilfsmittel etc.. Hier wird das Auflisten deutlich schwieriger.

Ist der Nachweis erbracht, bedeutet dass jedoch nicht, dass diese Kosten auch als "erstattungsfähig" anerkannt werden. Hier bieten einige veraltete Paragraphen den Versicherungen viel Spielraum für Kürzungen.

Sind es erstattungsfähige Kosten stellt sich dann natürlich die Frage, wie viel davon auch erstattet wird. Dies ist vor allem tarifabhängig. Beispielsweise bietet die Continentale mit den PZ -Tarifen die Möglichkeit, eine Leistung bis zu einem bestimmten Prozentsatz der Leistung der gesetzlichen Pflegeversicherung zu erhalten. Der PZ10 bietet bis zu 100% der Kassenleistung.

Die Mannheimer bietet mit dem Tarif Humanis einen Tarif, welcher bis zu 80% der Gesamtrechnung, abzüglich der erbrachten Leistung der gesetzlichen Pflegeversicherung erstattet.

Insgesamt werden diese Tarife jedoch kaum von Kunden angenommen. Fazit der Redaktion: wer sicher nur Leistungen für stationäre Pflege sucht, kann sich auch Pflegekostentarife anschauen. In allen anderen Fällen gilt: veraltete Bedingungen, intransparent Leistungen, zu bürokratisch im Leistungsfall.

 

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