Pflegerentenversicherung

Bei einer Pflegerentenversicherung entscheidet man sich bei Abschluss - ähnich dem Pflegetagegeld - für die Auszahlung einer Pflegerente je Pflegestufe. Je höher die versicherte Rente, desto höher der Beitrag. Im Unterschied zu den Pflegetagegeldern ist der Anbieter ein Lebensversicherer. Diese kalkulieren und funktionieren grundsätzlich anders als Krankenversicherungen.

In vielen kundenfreundlichen Bedingungen gleichen sich beide Modelle, doch in folgenden Punkte sind die Pflegerenten einzigartig:

 

1. garantierter Beitrag

Die Pflegerente garantiert den Beitrag über die komplette Laufzeit hinweg (beachte Treuhänderklausel). Wenn Das Unternehmen Überschüsse erwirtschaftet, werden diese meist über einer Bonusrente an den Kunden weitergegeben. Bei einem Vergleich mit anderen Lösungen sollte also dringend darauf geachtet werden, dass die Bonusrente keine garantierte Leistung ist.

 

2. Rückkaufswert

Im Gegensatz zur Pflegetagegeldversicherung, die nur aus einem Risikobeitrag und einem Rückstellungsanteil besteht, erwirbt man bei der Pflegerente einen so genannten Rückkaufswert. Sollte man also während der Vertragslaufzeit den Vertrag kündigen, erhält man einen Teil des Beitrags zurück. Da die Pflegebedürftigkeit im wahrscheinlichsten Fall in den letzten Lebensjahren auftritt, ist natürlich nur ein theorethischer Pluspunkt, bei Kündigung etwas zurückzubekommen.

 

3. beitragsfreie Rente

ein weiterer Unterschied im Vergleich zu Pflegetagegeldern ist die Umwandlung in eine beitragsfreie Rente. Wenn Sie sich während der Laufzeit des Vertrages entscheiden, keine Beiträge mehr bezahlen zu wollen, dann steht zumindest eine beitragsfreie Rente im Pflegefall zur Verfügung. Die genaue Höhe hängt vom Zeitpunkt und dem Tarif ab. Nachlesen kann man die Höhe meist in den Angeboten der Pflegerenten.

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