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Tarif Information Pflegetagegeld Württembergische - Tarifname: PTPU

Der Tarif "PTPU" der Württembergischen gehört zu den starren Tarifen.

Was bedeutet "starrer Tarif"?

Starrer Tarif bedeutet, dass Sie als Kunde den Tagessatz für die Pflegestufe 3 festlegen (bsw. 50€), und der Tarif leistet dann wie in der folgenden Tabelle:

Leistungen nach Pflegestufe 

Die Prozentsätze beziehen sich auf den von Ihnen gewählten Tagessatz (bsw. 50€)

  Pflegestufe 0 Pflegestufe 1 Pflegestufe 2 Pflegestufe 3
ambulant  30 %     40 %   70 %  100 %
stationär  30 %  100 % 100 %   100 %

 

Tarif Checkliste

 Vorteile:

  • Einfacher Nachweis - die gesetzliche Einstufung ist bindend (AVB II zu §6 Abs.2)
  • Leistung bei Pflegestufe 0 (Tarifbed. 1.3)
  • Stationäre Mehrleistung (Tarifbed. 1.3)
  • Beitragsbefreiung ab Pflegestufe 0 (Tarifbed. 2.)
  • Leistung bei Härtefall 150% (Tarbifbed. 1.2 & 1.3)
  • Einmalzahlung in Höhe des 30-fachen Tagessatzes (Tarifbed. 3.)
  • Dynamik greift auch im Leistungsfall (Tarifbed. 5.)
  • Geltungsbereich innerhalb der EU (AVB II zu §1 Abs. 11)
  • Verzicht auf Wartezeiten (AVB II zu §3)
  • Ab Eintrittsalter 65 kostenlose Arztrückfrage 

Möchten Sie die Tarifbedingungen der Württembergischen selbst durchlesen oder downloaden? Hier haben wir das entsprechende Dokument im PDF Format für Sie hinterlegt:

 die Tarifbedingungen für die Pflegetagegeldversicherung der wuerttembergischen direkt als Download im PDF Format

Selbstverständlich haben wir die entsprechenden Abschnitte bereits für Sie markiert.

Nachteile:
  •  Die Gesundheitsfrage nach bestimmten Diagnosen beziehen sich auf die letzten zehn Jahre.

 

Dynamik

Dynamik des Tarifs vor Leistungsbeginn (Erhöhungsoption):

  • Sie können den Tagessatz jährlich um 4% erhöhen
  • wenn das Angebot 2x hintereinander abgelehnt wurde, erlischt das Recht auf Erhöhung

Was bedeutet das?

Einmal jährlich erhalten Sie das Angebot Ihren versicherten Tagessatz um 4% zu erhöhen, lehnen Sie das Angebot in zwei Jahren hintereinander ab, so ist keine Erhöhung mehr möglich. Sie können jedoch später mit erneuter Gesundheitsprüfung auch den Einschluss der Dynamik wieder beantragen.

 

Dynamik des Tarifs nach Leistungsbeginn (automatisch):
  • im Pflegefall wird die Leistung trotz Beitragsfreiheit jährlich um 4 % erhöht

Was bedeutet das?

Tritt der Leistungsfall ein, müssen Sie keinen Beitrag mehr bezahlen. Im Gegenteil, die Württembergischen erhöht die Leistung jedes Jahr um 4%. Beispiel: Der Pflegefall nach Stufe I wird festgestellt, Sie haben 50€ Tagessatz versichert. Sie erhalten also 600€ (40% aus 50€). Im nächsten Jahr erhalten Sie bereits 624€, im dritten Jahr bereits 648€ und so weiter. Je länger die Pflegebedürftigkeit vorliegt, desto größer wirkt sich dieser Leistungspunkt aus.

 

Verbesserungen des Tarifs der Württembergischen

In diesen Punkten haben sich Verbesserungen ergeben:

+   keine Leistungskürzung bei verspäteter Meldung der Pflegebedürftigkeit (AVB II zu §6 Abs.1d)

+   keine Meldepflicht von Krankenhausaufenthalten im Pflegefall (AVB II zu §9 Abs.6)

+   keine Meldepflicht für den Abschluss von weiteren Pflegezusatzversicherungen (AVB II zu §9 Abs.6)

+   Zahlung des Pflegetagegeldes auch während des Krankenhausaufenthaltes (AVB II zu §5 Abs.1d)

+   Leistung auch bei suchtbedingter oder vorsätzlicher Pflegebedürftigkeit (AVB II zu §5 Abs.1b)

+   Vertragsfortsetzung auch bei Wegzug in das aussereurop. Ausland möglich (AVB II zu §15 Abs.4) 

+   Anwartschaft bei Arbeitslosigkeit oder Zahlungsschwierigkeiten für 6 Monate möglich, Leistung erfolgt auch dann,

     wenn während dieser Vertragspause ein Pflegefall eintritt (AVB II zu §13)

+   Erhöhungsoption bei Tod des Lebenspartners (Tarifbed. Punkt 6)

 

Gesundheitsfragen PTPU

Die Württembergische hat einen Kurzantrag für die Pflegetagegeldtarife entwickelt. Versicherbar ist über diesen Antrag ein Höchstsatz von 75€. Dieser wird nur in wenigen Fällen erreicht, daher sind diese vereinfachten Gesundheitsfragen für fast alle Kunden massgebend. Grundsätzlich gilt zwar, bei Beantwortung einer Frage mit "Ja" wird der Antrag abgelehnt, es gibt jedoch Ausnahmen.

Hier den Kurzantrag als PDF Dokument herunterladen / öffnen:

der Antrag für die Pflegetagegeldversicherung der Wuerttembergischen direkt als Download im PDF Format

Erläuterungen zu den Fragen

Frage 1: Körpergrösse und Gewicht

Zusatzinfo: BMI darf nicht größer als 36 sein. Hier können Sie Ihren BMI online selbst nachrechnen:

http://www.bmi-rechner.net/

Frage 2: Wurde bereits ein Antrag auf eine private Pfl egeversicherung abgelehnt?

Frage 3: Besteht oder bestand in den letzten 5 Jahren eine Pfl egebedürftigkeit, Erwerbs- oder Berufsunfähigkeit oder eine 

anerkannte Schwerbehinderung von mindestens 50% oder wurden jemals Anträge auf Leistungen wegen dieser Fälle gestellt?

Frage 4: Fanden in den letzten 10 Jahren Behandlungen oder Untersuchungen statt wegen einer oder mehrerer der folgenden 

Erkrankungen (durch einen Arzt festgestellt)?

Schlaganfall, Herzinfarkt, koronare Herzerkrankung, Herzinsuffi zienz, Durchblutungsstörung

des Gehirns, Erkrankung des Gehirns, Blutgerinnungsstörung, arterielle Verschlusserkrankung,

Diabetes Mellitus, Epilepsie, Demenz, Alzheimer, Parkinson, Morbus Huntington, Neurose,

Psychose, schwere Depression, Essstörungen, Schizophrenie, Suchterkrankung, bösartiger

Tumor, Leukämie, HIV Infektion, Mukoviszidose, Multiple Sklerose, Rheuma, Polyarthritis, Polyneuropathie,

Morbus Bechterew, Arthrose mit Funktionsbeeinträchtigungen, Osteoporose,

Schlafapnoe, Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, chronische Pankreatitis, chronische Nierenerkrankung,

Nierenversagen, chronische Lebererkrankung, chronische Lungenerkrankung, chronische

Muskelerkrankung?

 

 

Kommentar zu den Gesundheitsfragen

Als erstes fällt auf, dass die Württembergische für den Tarif PTPU eine geschlossene Fragestellung bietet. Dies ist sehr wichtig, um keine versehentlichen Falschangaben zu leisten. Die Diagnosen sind zahlreich, aber klar definiert. Unsere Empfehlung für die Beantwortung: " Sprechen Sie mit Ihrem Arzt und fragen Sie ihn, ob eine dieser Diagnosen in den letzten zehn Jahren festgestellt wurde."

Aus unserer Beratungspraxis...

Zur Arthrose mit Funktionsbeeinträchtigung:

Wann geneu eine Funktionsbeeinträchtigung vorliegt, lässt sich schwer abgrenzen. Wenn bsw. nur eine leichte, auch schmerzhafte Arthrose im Knie festgestellt wurde, kann hier sicher mit ein "Nein" geantwortet werden. Sobald jedoch auch eine OP stattfand, oder der Bewegungsapparat etwas eingeschränkt ist, empfehlen wir unseren Kunden ein Attest, ein OP-/ oder KH-Bericht dem Antrag beizulegen. So kann die Versicherung individuell beeurteilen, ob die den Antrag annimmt, oder nicht.

Sie erhalten so die Sicherheit, dass auf Grund der angezeigten Arthrose kein Ärger im Leistungsfall droht.

Zu den aufgeführten psychischen Erkrankungen:

Der Unterschied zu einigen anderen Anbietern ist hier, dass nur bestimmte psychische Erkrankungen abgefragt werden. Allerdings sind Diagnosen wie Neurosen auch wiederum Oberbegriffe. Es gilt auch hier mit dem Arzt genau zu prüfen, welche Diagnosen abgerechnet wurden. 

Grundsätzlich gilt, je genauer Sie bei der Antragstellung sind, desto schneller und reibungsloser erhalten Sie im Leistungsfall Ihre Zahlungen.

 

Gerne helfen wir Ihnen bei der Suche nach einer für Sie persönlich am Besten passenden Versicherung!

Sie können uns jederzeit anrufen, kostenlos unter  0800 636 8000.

Unsere Beratungsleistung ist für Sie stets frei von Kosten und völlig unverbindlich.